Narrenzunft 1967 St. Georgen e.V.
Der älteste Fasnachtsverein in St. Georgen begeistert mit Tradition und Brauchtum. Im Mittelpunkt stehen die beiden Narrenfiguren Fohrebobbele und Kräuterwieble, die bei Umzügen und Festen für Stimmung und lebendige Fasnacht sorgen.
Das St. Georgener ,,Fohrebobbele“ zählt zu den markantesten und sicherlich schönsten Figuren der alemannischen Fasnet. Kaum eine andere Figur drückt so viel Naturverbundenheit aus. Dabei ist die Figur historisch gesehen noch ein echtes Kleinkind. Erst 1967 entstand die Fasnachtsfigur, die eine enge Landschaftsverbundenheit ausdrückt. Die aus Lindenholz handgeschnitzte und handbemalte Maske ist einem Kiefernzapfen nachempfunden, das braune Häs mit kleinen Kiefernzapfen, im Dialekt eben „Fohrebobbele“ genannt, und Glöckchen bestückt, die Schneeflocken darstellen sollen. Auf dem Rücken jedes einzelnen Häs thront ein gemaltes Eichhörnchen, das Beinkleid ist mit Motiven aus der Natur handbemalt.
Um das Fohrebobbele nicht als Einzelfigur laufen zu lassen, stellte man ihm das Kräuterwieble an die Seite. Die Maske zeigt ein liebenswertes, wettergegerbtes Gesicht. Besonders auffallend ist die Bemalung des Rockes mit allerlei Kräutern. Die grüne Jacke symbolisiert den Wald, in dem sich das Kräuterwieble vorwiegend aufhält, um Kräuter zu sammeln und daraus einen Likör herzustellen. Wie der schmeckt, dürfen die Zuschauer probieren, denen das Kräuterwieble ab und an ein Schlückchen spendiert.
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Narrenzunft 1967 St. Georgen e.V.
Im Beifang 35
78112 St. Georgen